Die menschliche Geschichte in Allgäu begann zwischen den Jahren 7000 und 3000 v. Chr. – also in der Steinzeit. Man konnte aber nicht nachweisen, was für ein Volk in dieser Zeitspanne in Allgäu gelebt hat. Das erste Volk, das hier urkundlich ernannt wurde, war das Volk der Illyer, das um das Jahr 1200 v. Chr. sich ins Allgäu eingesiedelt hat. Später wanderten auch Kelten ins Allgäu ein, und zwar im Jahr 500 v. Chr. Während der römischen Expansion kamen auch die Römer in die Allgäu. Hier bauten sie eine Grenzmauer, die später von einem germanischen Stamm- den Allemannen- durchbrochen wurde. Über mehrere Jahren gab es Auseinandersetzungen zwischen den Römern und den Allemannen. Letztendlich verschwanden die Römer aus der Allgäu und die Allemannen siedelten sich auf dem Gebiet an. Die Allemannen blieben in der Allgäu bis ins 7. Jahrhundert, als die Allgäu den Franken unterworfen wurde. Somit fing ein Prozess der Christianisierung auf dem Gebiet an. 817 wird das Gebiet erstmals als -Albigauge- erwähnt. Später folgte auch die Zeit der Herzöge von Schwaben, die in verschiedenen Ortschaften Stadtrechte verliehen.